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Somewhen live / dj

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Somewhen gehört zur neuen Berliner Techno-Generation, in der Ur-Themen des Genres zwar fortgeführt, deren Bedeutungen aber dem post-modernen Kontext angepasst werden. Futurismus und Nostalgie – zwei traditionelle Techno-Motive, die beim Produzenten, DJ und Labelbetreiber ganz bewusst zusammenkommen: Somewhen beschreibt sowohl diesen ungewissen Zeitpunkt einer ‘irgendwie vagen’ (whenever) Zukunft, aber auch die Zuversicht, die eigenen Träume ‘irgendwann’ (sometime) zu erreichen.

2014 beeindruckte Somewhen nicht nur mit dem Track „Kobalt“ seiner Debüt-EP 9, auch das zweite Release (99 EP) auf seinem eigenen Label SANA präsentierte einen konzeptuellen und charakterstarken Künstler – angetrieben von einer durchdachten Klangsprache. Es ist nicht nur die Suche nach mal dekorativen, mal komplexen Melodien, die dem Somewhen- Sound eine unverwechselbare Seele verleiht, sondern auch der Weg, den er bisher gegangen ist.

Mitte der Achtziger in Berlin geboren lernte Somewhen anfangs Schlagzeug- und Klavierspiel, probierte sich später an HipHop-Instrumentals. Lange vor seiner ersten Veröffentlichung erforschte der Berliner das energiegeladene Potential zwischen Beat, Groove und Melodie. Beeinflusst von Bands wie Depeche Mode oder Massive Attack und der allgegenwärtigen Clubkultur der Hauptstadt verlagerte sich sein Sounddesign spätestens nach der Ausbildung zum Audio Engineer immer deutlicher in elektronisches Terrain. Von hypnotischer Repetition über den subtilen Detailreichtum bis hin zum Faible für atmosphärische Kulissen: Somewhens Techno-Entwurf speist sich heute zwar aus verschiedenen Quellen, doch folgen sie alle einer gemeinsamen Vision, mit der sich Somewhen bewusst gegen Eindimensionalität stellt. Mittels versatiler DJ-Sets – wie etwa seinem Berghain-Debüt im Oktober 2014 – und auch als Produzent (Null EP, Unterton 2016) zeigt er, dass die Zäsur mit der eigenen Routine beides sein kann: Weg und gleichzeitig Ziel.

Download Hi-Res PromofotosDOWNLOAD Hi-Res Promofotos | ZIP / 30,7 MB | Fotocredit: © Ruben Jacob Fees

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