Berghain / panorama bar (Club)

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Wednesday 07 June 2017 / JANUS | NON XCHANGE / Start 22:00

Running Order Säule

  • 22:00 h - 23:59 h Bonaventure
  • 23:59 h - 01:30 h Angel-Ho
  • 01:30 h - 03:00 h Juliana Huxtable
  • 03:00 h - End Lotic

ACHTUNG: Aufgrund Visums-bedingter Gründe können FAKA leider nicht einreisen um im Rahmen von Janus aufzutreten – schade. An ihrer statt spielt Lotic – schön.
ATTENTION: Due to visa issues FAKA unfortunately can't travel to Germany and won't be able to perform for Janus – pity. Lotic will be stepping in instead – nice.

Das Janus-Kollektiv bespielt die Säule heute Nacht in Kooperation mit Thirty Three Thirty Three und legt volle Aufmerksamkeit auf NON Worldwide. Ebenso kollektiv aufgestellt wie die in Berlin beheimateten Janus-Leute operieren NON in Kapstadt, Lagos, Kinshasa und selbstverständlich darüber hinaus, stehen inhaltlich für einen herausfordernden Entwurf elektronischer Clubmusik, was sich bereits aus der Leitlinie NONs lesen lässt: exorcise the language of domination. Zu den heute bekanntesten Künstlern NONs zählen Angel-Ho, Chino Amobi und Nkisi, und während Chino schon im letzten Jahr bei Janus spielte, freuen wir uns heute auf das Debüt von Angel-Ho, dessen futuristische Montagen von westlichem Hochglanzpop mit verschachtelten, kalten und Noise-lastigen Beatprogressionen in der ASCENSION EP auf Rabits Label Halcyon Veil erschienen sind. Als Live-Act treten heute die NON-Mitbetreiber Desire Marea und Fela Gucci alias FAKA auf, die in ihren Performances und mit der Bottoms Revenge EP Homophobie in Südafrika thematisieren und sich mit schwarzer Queerness und Körperlichkeit auseinandersetzen. Musikalisch auf Gqom Gospel aufbauend fordern FAKA auf Bottoms Revenge den Hörer mit ruhigen, flächigen aber klanglich doch vielschichtigen, hochinteressanten Stücken heraus, entziehen sich dem Dancefloorgebot aber konsequent. Wer Berlin Community Radio hört, wird zwangsläufig mit Soraya Lutangu alias Bonaventure in Berührung gekommen sein. Abseits von 4/4-Floorfunktionalität vereint sie in ihren Sets grundverschiedene Einflüsse afrikanischer – was, klar, ein recht weit gefasster Begriff ist – und europäischer Wurzeln, zu denen man dennoch stets grooven und meist auch sehr gut tanzen kann. Aus New York reist Juliana Huxtable an, schon die ersten Minuten ihrer Mixes geben eine eklektische und kraftvolle Richtung aus (Post) R&B, IDM, Trap, Prog Pop und weit tribalistischeren Nischenklängen vor, die auch Begriffe wie queer, trans und schwarz befördern und selbstverständlich in ihren Arbeiten in der Kunstwelt zwischen New Museum Trienale und Art Basel Miami ihre Verlängerung finden.

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