Ostgut Ton (Label)

header

Tobias. o-ton 96

Links

Helium Sessions english version

Tobias. erforscht den Weltraum und gasförmige Aggregate mit seinen Helium Sessions auf Ostgut Ton. Auf seine Bild- und Klangkollaboration mit der Künstlerin Valentina Berthelon als Recent Arts folgend widmet sich Tobias. nun mit vier neuen Stücken Gedanken zu musikalischen Entsprechungen von im All entweichendem Gas.



Während wir uns darüber einig sind, dass es im Vakuum keinen Klang gibt, lehrte uns die Science Fiction das Gegenteil, dass der Weltraum hyperfuturistisch, lebensfeindlich doch aufregend klingen könnte. Und wenn das Chandra X-ray Observatory den tiefsten Klang des Universums nahe eines supermassereichen Schwarzen Lochs entdeckt hat – warum sollten Analog-Synhesizer-Jams mit den Sternen unmöglich sein?

Mit den Helium Sessions regt Tobias. eine akustische Vorstellung gasförmiger Aggregatzustände im All an. „LAGEOS 1“ auf A1 setzt den Ton mit mäandernden Drones über mahlenden Synthflächen und verzerrt flackernder Perkussion. Der Titel bezieht sich auf den Satelliten LAGEOS-1, der in 5860 Kilometer Höhe noch weitere 8,4 Millionen Jahre (oder 4.418064E+12 Minuten) seine Bahnen im Erdorbit ziehen wird – rechne dir selbst aus, wie oft das 6:03-minütige „LAGEOS 1“ bis zum Wiedereintritt des Satelliten gespielt werden kann.

„Nucleon“ auf A2 setzt auf eine eher dubbige, deepe und pulsierende Stimmung, „Helios“ setzt auf epische Noisetexturen, flirrend-melodischee Synth Leads und einen vielschichtigen Break Beat-Vibe, während „Spectrum V“ auf B2 diese 12“ mit einem weiteren Dub-Stück, detailreichen Synth-Erkundungen und verfremdeten Vocalfetzen beschließt.

Helium Sessions bieten auf dieser 27-minütigen, extended EP vier neue, schwerelose Tracks von Tobias., sein drittes Studioalbum landet 2017.

Tracks VINYL

A1. LAGEOS 1

A2. Nucleon

B1. Helios

B2. Spectrum V

release date: 29 July 2016

Artwork by Annika Hippler